unverpackt in bern einkaufen

Wo kann man unverpackt in Bern einkaufen?

Am 25. August 2018 eröffnete „Bern Unverpackt“ im Werkhof102 an der Schwarztorstrasse 102 in 3007 Bern seine Tore. Bern Unverpackt arbeitet gemäss eigener Homepage als Soziokratie (also eigentlich Heterarchie), also als Team ohne Hierarchie. Bezahlt werden kann in Bar oder mit Faircoin*.

Sie können in Bern auch unverpackt einkaufen bei „Palette Bern“ an der Münstergasse 18 in 3011 Bern. Palette Bern ist eine Genossenschaft. Unverpackt einkaufen in Bern wurde von Samuel Anrig, Sarah Pia, Christoph Bader und Ariane Forster 2017 gegründet und 2018 in eine Genossenschaft überführt. Geführt wird das Geschäft immer noch vom Kernteam. Mitglied der Genossenschaft kann werden, wer einen Anteilschein von 200 CHF zeichnet. Es kann eine beliebige Anzahl von Anteilscheinen erworben werden.

* Faircoin. Im Gegensatz zu Bitcoin, Ethereum und Dash die meist für Spekulation und oft für unseriöse Geschäfte stehen, will Faircoin als Kryptowährung fair und nachhaltig sein. Eine Gruppe aus dem Jura hat den Faircoin erfunden. Faircoin ist eine von über tausend Kryptowährungen.

 

Ein verpackungsfreier Laden (auch als Unverpackt-Laden, Unverpackt-Geschäft bezeichnet ist ein Einzelhandelsgeschäft, das sich von anderen Läden dadurch unterscheidet, dass das gesamte Sortiment lose — also ohne Gebinde und somit verpackungs­frei — angeboten wird. Ziel ist es dadurch, Lebensmittel- und Verpackungsmüll zu vermeiden. Besonders in westlichen Wirtschaftsländern gibt es eine Nachfrage zum verpackungsfreien Einkaufen, es eröffnen seit ca. 2010 verpackungsfreie Läden.

Der Fokus von verpackungsfreien Läden liegt auf dem Angebot von unverpackten Lebensmitteln und Produkten. Diese lassen sich in eigene, mitgebrachte Behälter in beliebiger Menge abfüllen. Meistens werden zusätzlich biologisch abbaubare Verpackungen oder Mehrwegbehälter zum Kauf oder Pfandbehälter im Geschäft angeboten. Ziel ist es so, zum einen der Überproduktion von Lebensmitteln entgegen zu wirken und zum anderen konsequent Verpackungs- und Plastikmüll zu vermeiden.

In Deutschland ist der Hype um den Supermarkt mit dem besonderen Konzept bereits wieder am abklingen während in der Schweiz die Läden erst am Durchstarten sind.

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